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Antifa-West

Antifaschistische Informationen für Bielefeld und OWL

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Artikelaktionen

Naziszene OWL

Eine Ebene höher

Detmold: Neonazi Kai Wiemken nach Zeigen des Hitlergrußes festgenommen

Provokation durch Nazi am Rande einer antifaschistischen Kundgebung

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Haverbeck erneut zu Geldstrafe verurteilt

Ursula Haverbeck-Wetzel, die ehemalige Vorsitzende des inzwischen verbotenen rechtsextremen "Collegium Humanum", ist am heutigen Dienstag wegen Beleidigung zu einer Geldstrafe verurteilt worden. Das Amtsgericht in Bad Oeyenhausen (Kreis Minden-Lübbecke) sah es als erwiesen an, dass die 80-Jährige in einem Brief an die Vorsitzende des Zentralrats der Juden, Charlotte Knobloch, diese beleidigt hatte.

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Ungestörtes Nazi-Konzert in Augustdorf

Schon seit Tagen geisterten Gerüchte durch die rechte Szene, dass am Wochenende ein Konzert mit einschlägigen Bands stattfinden solle. Angekündigt waren neben „Cherusker“ aus Osnabrück, „Extressiv“ aus Dortmund und die „Weissen Wölfe“ aus Arnsberg, bekannt geworden mit Textzeilen wie „Juda verrecke und Deutschland erwache “. Auf ihrer CD drohte die Band „Für unser Fest ist nichts zu teuer 10.000 Juden für ein Freudenfeuer. Unsere Antwort Zyklon B“. Über die üblichen in der Szene geheimgehaltenen Wege wurden die aus dem gesamten Bundesgebiet anreisenden Gäste konspirativ zur Fabrikhalle der Firma Textrans im Augustdorfer Industriegebiet geschleust. Die Polizei schaute isch dieses Treiben an, griff aber nicht ein.

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Das Collegium Humanum ist verboten aber nicht alle Köpfe der Hydra abgeschlagen

Am 07.05.2008 hat das Innenministerium den "den Verein 'Collegium Humanum' (CH) einschließlich seiner Teilorganisation 'Bauernhilfe e.V.' sowie den 'Verein zur Rehabilitierung der wegen Bestreitens des Holocaust Verfolgten' (VRBHV) verboten." Damit hat das Innenministerium endlich auf den seit Jahren von diversen Gruppen aus Zivilgesellschaft und Antifa aufgebauten Druck reagiert. Der Verlust des Tagungszentrum in Vlotho wird die extreme Rechte in Ostwestfalen und auch weit darüber hinaus tatsächlich treffen. Leider ist jedoch das Verbot nur halbherzig. Wärend die offen auftretenden Holocaustleugner verboten wurden, blieb ein ebenfalls aus diesem Personenkreis initiierter Verein, der Verein "Gedächtnisstätte", unangetastet. In diesem präsentiert man sich auch nicht offen nationalsozialistisch, hier wird nicht der Holocaust geleugnet, sondern soll jenen Opfern des Zweiten Weltkriegs gedacht werden, die angeblich zumeist vergessen werden. Wer jetzt an Homosexuelle oder Sinti denkt, irrt freilich, denn hier geht es um die "deutschen Opfer", womit die "Vertriebenen" und die Opfer der Bombardierungen gemeint sind. Wir dokumentieren hier zwei Artikel, welche uns von der Zeitschrift "Lotta - antifaschistische Zeitung aus NRW" zur Verfügung gestellt wurden. Die Textrechte liegen bei der Zeitschrift, bzw bei den Autoren. Die Internetpräsenz der Zeitschrift Lotta erreichen sie hier: http://projekte.free.de/lotta/

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Verbot des Collegium Humanums verschlafen?

Während Beamte am Morgen des 7. Mai die Räume des gerade verbotenen Vereins Collegium Humanum (CH) in Vlotho durchsuchten, verschickte Meinolf Schönborn seine Einladung zur diesjährigen Sommersonnenwende. Vom 21. auf den 22. Juni will Schönborn mit seinen Kameraden feiern, als Ort hat er sich wie in den letzten Jahren das CH ausgesucht. Ob er sich da nicht einen neuen Versammlungsort suchen muss? Oder will er in der Kontinuität des CH weiter machen? Genug Erfahrung mit der Fortführung verbotener Organisationen hat der Gütersloher, der bis heute in Herzebrock-Clarholz den Z-Versand betreibt. Er war Vorsitzender der 1992 verbotenen Nationalistischen Front (NF) die er nach dem Verbot weiterführte. Am 9. November 1995 wurde er wegen Weiterführung der NF zu zwei Jahren und drei Monaten Haft ohne Bewährung verurteilt.

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Collegium Humanum

Von der NS-Reichsleitung zum Zentrum der Holocaustleugner

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Dorfjugend unterm Hakenkreuz – Die neonazistische Szene rund um Bad Salzuflen präsentiert sich

Die Allmachtsphantasien deutscher Neonazis führen immer wieder zu fast komisch anmutenden Produkten. So präsentierte sich die neonazistische Szene-Gruppierung Terrorcrew 28 aus dem ostwestfälischen Bad Salzuflen und ihr Umfeld auf der Internetplattform Youtube mit einem unglaublichen Videoclip. Erzeugen die Bilder des betrunkenen Szenemitgliedes Sebastian X (abgesehen von den Namen wichtiger Kader werden die Namen der zumeist jugendlichen Neonazis hier nicht genannt), der unter einer Hakenkreuzfahne als Bettdecke von einem neuen Nationalsozialismus, träumt vielleicht noch mitleidiges Kopfschütteln und die martialische Aufmachung der vermummten Kämpfer für die „weiße Rasse“ ein müdes Lächeln, so bleibt dem Betrachter jedoch spätestens angesichts der Menge an in einer öffentlichen Diskothek aufgenommenen Bildern, auf denen mit dem Hitlergruß gegrüßt wird, das Lachen im Hals stecken. Auch die Zahl der im Video in einem eindeutig neonazistischen Kontext auftauchenden Personen schockiert, gibt der Staatsschutz der Bielefelder Polizei doch seit Jahren Entwarnung und kann keine organisierte Szene in Ostwestfalen ausmachen.

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Ostwestfälische Naziband "Sense of Pride" bei belgischem B&H-Konzert

„Lasst die Messer flutschen in den Judenleib“ - sangen ostwestfälische Musiker im Ausland. Das Publikum bedankt sich, indem es die Arme zum Hitlergruß emporreckt und immer wieder wird im Chor „Sieg Heil“ gebrüllt. Auch der Sänger der Band hebt den Arm zum Gruß. Der antisemitische Klassiker aus dem Nationalsozialismus gefällt der Band und dem Publikum so gut, dass die Band es zum Ende ihres Auftritts sogar noch einmal anstimmt.

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"Private Feier" die nächste

„Anbei eine Info zu einer größeren Fete im Februar. Veröffentlicht den Termin bitte NICHT in Foren oder sonstwo im Internet“ heißt es in einer Mail, welche derzeit kreuz und quer durchs Internet geschickt wird. In der Mail wird man dann deutlicher „Konzert am 12.1. in Niedersachsen !!!“ heißt es dort. Für Nähere Informationen ist eine Telephonnummer angegeben. Diese ist aufmerksamen AntifaschistInnen schon lange bekannt, es ist die Nummer von Markus Winter, einem der Führer der neonazistischen Nationalen Offensive Schaumburg (NOS). Dieser hatte schon am 29.12.2007 ein Konzert mit diversen Nazibands nahe Minden durchgeführt (siehe den Artikel Neonazistische Erlebniswelt in Minden LINK). Die Polizei hatte ihre Untätigkeit damit gegründet, dass es sich um eine „private Veranstaltung“ gehandelt habe. Ob die Polizei wohl auch dieses Wochenende die Angaben der Neonazis für bare Münze nehmen und untätig bleiben werden? Die angekündigten Bands deuten auf eine Veranstaltung mit eindeutig extrem rechten bis neonazistischen Inhalten.

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Neonazistische Erlebniswelt in Minden

29.11.2007: Um 20:00 Uhr erlangte die Polizei Kenntnis von einem Rechts-Rock-Konzert. Um 21:00 Uhr hatten sie den Veranstaltungsort ausfindig gemacht und ihn abgeriegelt -- leider nicht in Minden, sondern im hessischen Vierheim. Am 29.12.2007 findet, völlig unbehelligt von der Polizei, in Minden ein Neonazi-Konzert statt.

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Protest gegen Neonaziveranstaltung in Vlotho (update 1.5.03)

Rund 30 AntifaschistInnen protestierten am 11. April gegen eine Neonaziveranstaltung in Vlotho. Das Treffen fand im einschlägig bekannten Collegium Humanum statt.

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"Freie Kameradschaften"

Hinter den scheinbar zufälligen Erscheinungen rechter Jugendkulturen verbergen sich zielgerichtete Aktivitäten und systematische Strukturen. In Ostwestfalen existiert ein weitverzweigtes Netzwerk von Gruppen, die für ihre jugendlichen Anhänger eine neonazistische Erlebniswelt schaffen.

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Bielefelder Neonazi Mehrheitsgesellschafter des Zentralversandes

Bernd Stehmann ist Mehrheitsgesellschafter der "FSN Medien Zentralversand GmbH", die den gleichnamigen "Zentralversand" betreibt. Damit dürfte der Statthalter der "Freien Kameradschaften" in Bielefeld seinem Traum von einer hauptberuflichen Karriere als Neonazi einen Schritt näher gekommen sein. Bei dem Versandgeschäft handelt es sich um den bundesweit zentralen Versand der "Freien Kameradschaften", dem wohl größten Netzwerk von Neonazigruppen in der Bundesrepublik.

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Neonazis ehren Ernst von Salomon

Am Nachmittag des 23. November fand im Gebäudekomplex des Berghotel Quellental in Steinhagen eine neonazistische Veranstaltung statt. Rund 60 TeilnehmerInnen aus dem Spektrum der Freien Kameradschaften und der NPD besuchten einen Vortrag über den Freikorpskämpfer Ernst von Salomon.

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Erneut Übergriffe durch Neonazis

Am Abend des 18. März versuchten Gruppen von Neonazis in Bielefeld Menschen anzugreifen, die sie offensichtlich für AntifaschistInnen hielten.

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Parteien der extremen Rechten

"Nationale Kampfgemeinschaft" Die Parteien der extremen Rechten sind in Ostwestfalen vergleichsweise schwach vertreten. Entgegen den Abgrenzungsritualen ihrer Parteispitzen arbeiten sie in der Region eng zusammen.

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Wehrsport in westfälischen Wäldern

Die Gewaltfaszination der Neonazis findet ihren Ausdruck nicht nur in Musiktexten und martialischen Abbil-dungen. Immer wieder kam es in den umliegenden Wäldern auch zu Wehr-sportübungen. Bis 1995 simulierte das "Heimatschutzcorps Ostwestfalen" Gefechte im Wiehengebirge. Bei 13 Neo-Nazis, die sich auch "Leibstandarte Adolf Hitler" nannten, wurden Waffen und SS-Uniformen gefunden.

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Rockmusik für's vierte Reich

Die Musikszene der Neonazis Die Neonazis haben erkannt, dass Konzertveranstaltungen und Musik von Nazi-Bands gerade für Jugendliche ein idealer, vorerst unverbindlicher Einstieg in die Szene sein können. Die Übergänge zwischen Rechtsrock, Skinheadszene und organisierten Neonazis sind fließend. Die Organisationen der extremen Rechten verbreiten in diesem kulturellen Vorfeld ihre Weltanschauung und werben Nachwuchs an.

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Neonazikonzert fiel aus

Weil der Wirt den Neonazis absagte, fiel ein Konzert mit der Band "Kategorie C" am 22. März aus. Das geht aus der Internetseite der Band hervor. Zuvor hatten AntifaschistInnen interveniert.

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"Liedg(l)ut" - zwischen Neonazismus und bündischer Tradition

Im Oktober des Jahres 2000 fand im Vlothoer "Collegium Humanum" das erste "Tanz- und Musikfest der Zeitschrift 'wir selbst'" statt. Jetzt erschien eine CD dazu. Die Initiatoren um die nationalrevolutionäre Zeitschrift und neonazistische Liedermacher versuchen damit an bündische Traditionen und die fortschrittlichen Festivals auf der Burg Waldeck in den 60er und 70er Jahren anzuknüpfen. Dabei schrecken sie nicht einmal vor Vereinnahmung und Misbrauch von Gegnern des Nationalsozialismus aus den Reihen der bündischen Jugend zurück.

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darkwave

Faschistische Ästhetik, germanische Krieger: Der rechte Rand von Dark Wave und Black Metal Dark Wave und Black Metal sind ganz unterschiedliche Jugendszenen. Gemeinsam sind ihnen die Einflussversuche von Neonazis. Bei Rechtsrock wird meist nur an die Musik einschlägiger Naziskin-Bands gedacht. Extrem rechte Inhalte sind jedoch auch in Teilen des Darkwave und des Black Metal vorhanden.

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Burschenschaft Normannia-Nibelungen

Zwischen Neonazis und Karriere. Im Haus der Burschenschaft gehen Neonazis ein und aus. Nach antifaschistischen Protesten haben sich die extrem rechten Verbindungsstudenten teilweise aus der Öffentlichkeit zurückgezogen.

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Burschenschaftshaus bekommt Farbe

Einen "Farbbeutelanschlag" auf ihr Haus in der Schloßhofstraße 96 vermeldete die Burschenschaft Normannia-Nibelungen zu Bielefeld am 18. Mai 2003. "Ein politischer Hintergrund der Tat darf angenommen werden", heißt es in einer Erklärung der extrem rechts agierende Studentenverbindung. Allerdings: Die Burschen pflegen bundesweite und internationale Verbindungen ins neonazistische Spektrum.

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Faschistische Veranstaltung abgesagt

Das Lippische Landesmuseum Detmold hat die Räumlichkeiten für eine Veranstaltung am 4. April 2003 gekündigt, nachdem der faschistische Hintergrund der Organisatoren durch einen Brief der Antifa West bekannt geworden ist. Zu der Veranstaltung waren Timo Kölling und die Gruppe Sagittarius angekündigt.

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Rassistische und neonazistische Gewalt

Fast jeden Tag begehen extreme Rechte und Neonazis in Ostwestfalen eine Straftat. Hintergrund ist eine Mischung aus Neonazipropaganda, Lifestyle und dem alltäglichen Rassismus in der ``Mitte der Gesellschaft''.

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Kölle-Druck

Traditionsbetrieb der extremen Rechten Auf der Webseite des Städtchens Preußisch Oldendorf findet sich unter den heimischen Betrieben auch die Firma Kölle Druck. Die Druckerei erledigte bislang zahlreiche Druckaufträge für die Nazi- und Neonaziszene. Zusammen mit der Deutschen Verlagsgesellschaft gehört sie zu den Traditionsbetrieben der extremen Rechten in der Bundesrepublik.

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Neonazikonzerte in Bad Salzuflen

Auf einem Neonazikonzert im Bad Salzuflener Ortsteil Lockhausen wurden offen Hakenkreuze zu Schau gestellt. Das geht aus einem Beitrag der Sendung Spiegel TV vom 5. Oktober hervor.

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Horst Mahler im Collegium Humanum

Bunte Absperrbänder gegen Antisemitismus Am Freitag, dem 17. Oktober, begann im Vlothoer Collegium Humanum ein Seminar des berüchtigten Neonazis Horst Mahler. AntifaschistInnen protestierten gegen die Veranstaltung.

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Razzia in "Collegium Humanum"

Nach einem "Bericht der Neuen Westfälischen":http://www.nw-news.de/news/mantel/owl_nrw/NW_20031126_1824440003.html stand die Polizei am 26. November vor der Tür des "Collegium Humanum" in Vlotho. In der extrem rechten Bildungsstätte, zwei Privathäusern und der Druckerei beschlagnahmte sie Restexemplare der "Stimme des Gewissens" wegen des Verdachts der Volksverhetzung. Gegen Ursula Haverbeck-Wetzel aus Vlotho und Ernst Otto Cohrs aus Rotenburg/Wümme ermittelt nun die Bielefeder Staatsanwaltschaft.

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Antifa AG fordert Entlassung von Biebersteins

Sein Buch "Jüdischer Bolschewismus - Mythos und Realität" gab die Stichworte für die Skandalrede Martin Hohmanns. Nachdem Hohmann aus der CDU-Bundestagsfraktion ausgeschlossen wurde und Brigadegeneral Günzel aus der Bundeswehr flog, fordert die Antifa AG der Universität Bielefeld jetzt die Entlassung von Johannes Rogalla von Bieberstein. Unterstützt wird sie dabei vom AStA der der Universität. Am 4. Dezember, um 19.30 Uhr findet in der Universität eine Vortrags- und Diskussionsveranstaltung zum Thema statt. Alfred Schobert vom Duisburger Institut für Sprach- und Sozialwissenschaften (DISS) referiert über "Eliten-Antisemitismus in Nazi-Kontinuität".

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Neonazis und Fußball in Ostwestfalen

Fußballfans sind immer wieder Anwerbeversuchen durch Neonazis ausgesetzt und extreme Rechte in den Stadien nutzen die hochschlagenden Emotionen um ihre Parolen zu platzieren. In Bielefeld haben die Rekrutierungsversuche meist nur mäßigen Erfolg. Aber Fußball gehört zur Erlebniswelt der Kameradschaften. Ein Artikel aus der Bielefelder Broschüre zur Ausstellung "Tatort Stadion".

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Partyspass und Rassenkrieg -- Neonazistische Fanzines

Hinter konspirativ organisierten Neonazikonzerten oder verschlungenen Vertriebswegen volksverhetzender CDs existiert ein organisiertes Netzwerk: Die Hintermänner und Drahtzieher der Rechtsrockszene. Ein Teil der Infrastruktur sind die Zeitschriften, sogenannte Fanzines . Von den Zines in Ostwestfalen handelt der folgende Artikel.

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Collegium Humanum neues Zentrum der Holocaustleugner

Die Vlothoer Heimvolkshochschule "Collegium Humanum" entwickelt sich zum Zentrum des Antisemitismus und der Holocaustleugnung. Seit Jahrzehnten finden in dem Haus extrem rechte und neonazistische Veranstaltungen statt. Jetzt hat Ursula Haverbeck-Wetzel, die Mentorin des Hauses, eine Sammlungsbewegung internationaler Holocaustleugner mitbegründet.

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Antisemitismus im Schafspelz

Im Februar fanden Anwohner des Bielefelder Niederbrodhagen eine Zeitschrift im Briefkasten: "Der Freie Berater, Unabhängige Zeitschrift für unabhängige Anleger". Zwischen Artikeln über Aktienfonds und Versicherungsvergleichen stießen sie auf Texte mit tiefbrauner antisemitischer Propaganda.

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Weg mit der NPD-Propaganda in Bielefeld

Die NPD nimmt die bevorstehende Europawahl derzeit zum Anlass für vermehrte Straßenpropaganda. Allerdings mit mäßigem Erfolg. Aufkleber und Propagandazettel wurden von Bürgerinnen und Bürger schnell entfernt.

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Vlotho: Resolution gegen rechtsextreme Aktivitäten - Rat verurteilt Collegium

Der Rat der Stadt Vlotho hat am 12.5.04 einstimmig eine Resolution verabschiedet, mit der die Aktivitäten des Collegium Humanum verurteilt werden. Eine Diskussion über den Wunsch von Ursula Haverbeck-Wetzel, ein Gespräch über die Arbeit der Einrichtung zu führen, fand - wie bereits vom Bürgermeister gegenüber der Vlothoer Zeitung angekündigt - nicht statt. Als Gesprächstermin hatte die Vereinsvorsitzende den 21. Juni vorgeschlagen, dieses Datum ist vor allem in der rechten Szene als Tag der "Sonnenwendfeier" bekannt.

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"Knock out" - Eine Band zwischen Neonazis, Hooligans und Fuball

"Portugal wir kommen" heißt die im April 2004 erschienene CD der ostwestfälischen Rechtsrockband "Knock out". Verkauft werden die fünf Songs der Gruppe jedoch bislang nicht nur über die klassischen Vertriebswege der Neonazis, sondern über Versände, die vor allem Hooligan und Fanbedarf anbieten. "Knock out" ist ein Projekt, mit dem Neonazis versuchen Fußballfans anzusprechen.

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Biker gegen Rechts - Kein Platz für Neonazi Schönborn an der Brocker Mühle

Keinen Bock auf Nazis haben etliche Bikerinnen und Biker an ihrem wöchentlichen Treffpunkt an der Brocker Mühle in Herzebrock-Clarholz. Am 9. Juni informierten sie durch Flugblätter und Transparente über den Laden "Meniha", den Meinolf Schönborn an dem Motorradtreff betreibt.

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Strafverfahren gegen Schönborn

Gegen den Meinolf Schönborn sind mehrere Strafverfahren eingeleitet worden. Der Neonazi betreibt am Motoradtreffpunkt Brocker Mühle in Herzebrock-Clarholz den Laden "Meniha" sowie den neonazistischen "Z-Versand".

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Normannen in der Mensa

Mit einer Öffentlichkeitsoffensive traten am 21.6. und 22.6.04 sechs Mitglieder der rechten Burschenschaft Normannia-Nibelungen in der Universität auf. Sie verteilten Flugblätter, auf denen sie sich gegen "Vorurteile" über sie wenden.

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Haverbeck und Cohrs wegen Volksverhetzung verurteilt

Im Amtsgericht Bad Oeynhausen fand am 18. Juni die Verhandlung gegen Ursula Haverbeck und Ernst-Otto Cohrs statt. Das Gericht verurteilte beide wegen Volksverhetzung zu je 180 Tagessätzen. Parallel zur Verhandlung verbreiteten Anhänger der Verurteilten neue Holocaustlügen. Dass ihnen dafür ein leerstehender Gerichtssaal zur Verfügung gestellt wurde, ist ein Skandal.

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Bochum, 26. Juni 2004: Nazis durften gegen den Bau der Synagoge hetzen

210 Neonazi haben gestern in Bochum-Ehrenfeld gegen den Bau der Synagoge in Bochum unter dem Motto "Keine Steuergelder für den Synagogenbau - für Meinungsfreiheit" demonstriert (Siehe u.a.: Antifaschistinnen und Antifaschisten aus OWL, 25.06.2004: "Nazis dürfen gegen den Bau der Synagoge hetzen"). Sie wurden von einem gewaltigen Polizeiaufgebot geschützt. Es gab mehr als ein Dutzend strafrelevante Vorfälle, die es der Polizei ermöglicht hätte, die NPD-Demonstration aufzulösen. Der zuständige Staatsanwalt war anwesend und hatte die Vorfälle nicht zum Anlass genommen zu intervenieren. Das ganze gipfelte darin, dass die Neonazis "Juden raus" skandierten.

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Afrodeutsche angegriffen

Am Abend des 22.6.04 griffen zwei Skinheads eine Afrodeutsche an. Nachdem sie in der Wittekindstraße unter Heil-Hitler-Gegröle bereits Blumen aus Vorgärten gerissen hatten, trafen sie an der Schlosshofstraße auf die junge Frau. Nach "Kanaken raus"-Rufen riss einer der beiden einen großen Stein aus einer Hauswand und warf ihn in Richtung der Studentin, die dem Geschoss durch einen Sprung zur Zeit ausweichen konnte. Die Suche von zwei Polizeistreifen nach den beiden Männern blieb vorerst ergebnislos. Erst später am Abend konnten Beamte den Täter in der Nähe der Apfelstrasse in Gewahrsam nehmen, nachdem er in der Wohnung seiner Großmutter randaliert hatte. Der Staatschutz hat die Ermittlungen übernommen. Der Mann sei bekannt, heißt es von Seiten der Behörde, aber kein führender Kopf in der rechtsextremen Szene. (Quelle: "Webwecker Bielefeld":http://www.webwecker-bielefeld.de/)

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General Günzel redet bei Normannia-Nibelungen

Seine ausdrückliche Solidarität und Zustimmung mit der antisemitischen Rede von Martin Hohmann rückten den Brigadegeneral Reinhard Günzel ins Licht der Öffentlichkeit und kosteten den Kommandeur der Elitetruppe KSK den Job. Am 3. Juli 2004 folgte Günzel einer Einladung der Bielefelder Burschenschaft "Normannia-Nibelungen" und sprach in deren Haus an der Schloßhofstr. 96 zum Thema "Zivilcourage im Offizierscorps der Bundeswehr".

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Neue NS-Propagandaoffensive startet in Ostwestfalen

Mit professionell und ansprechend gestalteten Faltblättern und Aufklebern wirbt die sogenannte "Reichsbürgerbewegung" für den Nationalsozialismus. Verantwortlich ist NPD-Anwalt Horst Mahler, vertrieben werden die Flugschriften über das ostwestfälische Herzebrock.

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Wunsiedel 2004 – Ein Trauerspiel

The ZOG-Socks proudly present: "Wunsiedel 2004" von Ursula Haverbeck als Kaspertheater.

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Montagsdemonstration in Bielefeld will keine extrem Rechten

Extreme Rechte und Neonazis versuchen die Proteste gegen den Sozialabbau massiv für die Verbreitung ihrer Weltanschauung zu nutzen. In Bielefeld sind solche Versuche noch Einzelfälle. Die dortige Montagsdemonstration grenzte sich am 11. Oktober gegen extrem rechte Einflußversuche und gegen den Teilnehmer Peter Fröhlich ab.

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Normannischer Semesterstart

Zum Semesterstart macht die Burschenschaft Normannia-Nibelungen an der Universität durch verstärkte Aktivitäten auf sich aufmerksam. Gleich drei Flugblätter der rechten Burschen bekommen die Mensabesucher mittags serviert. Neben einem Werbeflyer für ihre Verbindung verteilen sie Einladung zu einer Podiumsdiskussion am 21. Oktober. In der soll der Frage nachgegangen werden, ob die EU-Osterweiterung eine Chance für die "Vertriebenen" bietet.

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Burschenschaft Normannia-Nibelungen – Sammelbecken der extremen Rechten an der Universität

Nach einer antifaschistischen Kampagne gegen die Bielefelder Burschenschaft "Normannia-Nibelungen" in den Jahren 1999/2000 war es zur Absage von Referenten gekommen und die extrem rechte Verbindung hatte sich teilweise aus Öffentlichkeit zurückgezogen. Das Deutschlandlied in allen drei Strophen verschwand von der Internetseite ebenso wie etliche Fotos und Links. Seit Anfang 2004 sind wieder verstärkt Aktivitäten der Burschenschaft festzustellen.

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In Vlotho regt sich Protest gegen Collegium Humanum

Gegen die Seminare im Zentrum der Holocaustleugner in Vlotho protestieren seit Anfang des Jahres immer mehr Menschen. Waren es am 28. Januar rund 30 AntifaschistInnen, bezogen am 25. Februar etwa 80 Menschen Stellung. Die nächste Veranstaltung im Collegium Humanum ist für Samstag den 5. März angekündigt. Nachdem bislang vor allem "weltanschauliche Themen behandelt" wurden wollen die Neonazis dann "endlich praktische Dinge 'schulen'." Eingeladen hat u.a. Meinolf Schönborn, der bereits Anfang der 90er Jahre versuchte mit den "Nationalen Einsatzkommandos" neonazistische Kampf- und Terrorgruppen in der Region zu gründen.

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Narrenfreiheit für Holocaustleugner?

Der Termin für den zweiten Prozess gegen Ursula Haverbeck und Ernst-Otto Cohrs war vom Amtsgericht Bad Oeynhausen bereits für den 22. März 2005 festgesetzt worden. Jetzt wurde das Verfahren vorläufig eingestellt. Die Holocaustleugner aus dem Collegium Humanum in Vlotho feiern die überraschende Kehrtwende von Staatsanwaltschaft und Gericht als Erfolg.

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Bad Salzuflener untermauert Ansprüche auf Naziland am Südpol

Extreme Rechte erheben Gebietsansprüche, die weit über die Grenzen der Bundesrepublik hinausgehen. Ansprüche auf Teile des Südpols untermauert nun eine Buchveröffentlichung von Heinz Schön aus Bad Salzuflen, die mit zahlreichen Hakenkreuz illustriert ist. Schön war einer breiten Öffentlichkeit bekannt geworden, als er eine Vorlage zu Günter Grass' Buch "der Krebsgang" lieferte.

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800 Menschen gegen Collegium Humanum

Am Samstag, dem 18. Juni 2005, demonstrierten in Vlotho 800 Menschen gegen das Collegium Humanum. Das extrem rechte Seminarhaus hat sich in den letzten Jahren zu einem Zentrum der Holocaustleugner entwickelt.

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Neue Seminare im Collegium Humanum

Das Collegium Humanum in Vlotho gab seine Seminartermine für das zweite Halbjahr 2005 bekannt. In der antisemitischen Bildungsstätte sollen demnach mehrere Veranstaltungen und Mitgliederversammlungen stattfinden.

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Tatort Stadion in Gütersloh

Hitlergrüße und NPD-Rufe begleiteten am 16. Oktober einen Angriff auf Fans des VFB Fichte in Gütersloh. Was die Presse als eine "Schlägerei unter Fans" nach dem Oberligaspiel zwischen dem FC Gütersloh und dem Bielefelder Verein beschrieb, hatte nach dem Bericht eines Betroffenen einen klaren politischen Hintergrund. Der VFB Fichte Fan fordert den Gütersloher Verein auf, Konsequenzen aus dem Vorfall zu ziehen.

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Hitlerseminar des Collegium Humanum

Vom 29. bis 30. Oktober veranstaltete das Collegium Humanum aus Vlotho ein Seminar, das den Straftatbestand der NS-Verherlichung erfüllt haben dürfte. Die Behörden schritten dennoch nicht ein. "Warum wurde das von Adolf Hitler geführte Deutsche Reich von den Westmächten zusammengeschlagen?" lautete der etwas unbeholfene Titel des Wochenendseminars, mit dem sich das Collegium Humanum vor allem an "junge Menschen in Mitteldeutschland" wenden wollte. Mehrfach wurde das Wochenende in Mosbach/Thüringen in der "Stimme des Gewissens" oder im Internet angekündigt.

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Collegium Humanum - Kundgebung und Mahnwache am 11. November

Gut einhundert Vlothoer Bürger protestierten am 11. November 2005 gemeinsam mit Antifas aus der Region vor dem Collegium Humanum in Vlotho gegen ein Treffen von Holocaustleugnern. In der rechtsextremen "Bildungsstätte" fand am Wochenende die jährliche Mitgliederversammlung des "Vereins zur Rehabilitierung der wegen Bestreitens des Holocaust Verfolgten" statt.

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Extrem rechtes Wochenende im Burschenschaftshaus

"Der Kapitalismus – Kritik und Alternative" lautet der unverfängliche Titel einer "Ideenwerkstatt" der Burschenschaft "Normannia Nibelungen", die vom 25. bis 27. November stattfinden soll. Dahinter verbergen sich jedoch mehr oder weniger extrem rechte Referenten.

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Wir basteln uns eine Verschwörung

WebWecker Bielefeld, 30.11.2005: Die rechte Bielefelder Burschenschaft Normannia-Nibelungen lud für das vergangene Wochenende zur I. Bielefelder Ideenwerkstatt. Thema war "Der Kapitalismus – Kritik und Alternative". Vortragende waren drei Herren, die einige Berührungspunkte zur extremen Rechten aufweisen. Das Westfalen-Blatt berichtete dennoch sehr positiv über die Zusammenkunft.

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Collegium Humanum plant Treffpunkt in Borna bei Leipzig

Das Collegium sorgt nun auch in Sachsen für Schlagzeilen. Der Name der in Vlotho ansässigen rechtsextremen Bildungsstätte wird in einem Zuge mit dem Verein "Gedächtnisstätte" genannt. Dieser Verein plant in der sächsischen Kreisstadt Borna einen bundesweiten Treffpunkt extremer Rechter zu erschaffen.

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Neues Hitlerseminar im Collegium Humanum

Adolf Hitlers "Mein Kampf" steht im Mittelpunkt der nächsten Wochenendveranstaltung im Vlothoer Collegium Humanum. Insgesamt fünf neue Seminare kündigte die neonazistische "Bildungsstätte" von Januar bis April 2006 an. Schon im Okotber 2005 fand im thüringischen Mosbach eine Hitlerveranstaltung des Collegium Humanum statt. "Lernziel war den üblichen Distanzierungsreflex zu besiegen, der auch in nationalen Kreisen üblich ist, wenn man auf Adolf Hitler zu sprechen kommt", schrieb ein Teilnehmer in einer Nachbetrachtung.

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Neonazi-Überfall in Bad Meinberg

NPD-Mitglied Sommer zu 9 Monaten Haft auf Bewährung verurteilt Verfahren gegen weiteren Täter eingestellt Am 3. Januar fand vor dem Amtsgericht Höxter ein Prozess gegen das NPD-Mitglied Markus Sommer wegen der Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen in Tateinheit mit Sachbeschädigung und Körperverletzung statt. Der Neonazi wurde zu 9 Monaten Haft auf Bewährung verurteilt.

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Guten Morgen Zivilgesellschaft, Hallo Polizei: Drittes Hitlerseminar im Collegium Humanum

Das Collegium Humanum rührt derzeit die Werbetrommel für die dritte öffentliche Veranstaltung zur Verherrlichung Adolf Hitlers und der nationalsozialistischen Barbarei. Das Seminar soll vom 3. bis zum 5. Februar in Vlotho stattfinden. Eigentlich handelt es sich um den Straftatbestand der Volksverhetzung, doch zuständige Behörden und Polizei werden wohl wie bei den vorangegangenen Hitler-Veranstaltungen ihre schützende Hand über das Collegium halten. Dabei gibt man sich dort keinerlei Mühe die Absichten zu verschleiern. "Im Nationalsozialismus entwickelte Hitler eine echte Alternative zu Demokratie und Diktatur", heißt es in der Einladung, "es handelt sich um den einzigen menschen- und naturgemäßen Weg zur Gestaltung eines Volksstaates." Selbst Neonazis aus Kameradschaften oder NPD trauen sich nur selten ihre Ansichten derart offen zu formulieren.

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Wehrsportgruppe mit Tradition vor Gericht

Verstöße gegen das Waffengesetz und Kriegswaffenkontrollgesetz wurde am 26. Januar 2006 vor dem Jugendschöffengericht in Herford verhandelt. Angeklagt waren der 33jährige Peter Schulz und sein wesentlich jüngerer Komplize Christian G.. Beide standen nicht zum ersten Mal vor Gericht und zumindest Schulz ist nicht der unpolitische "Waffennarr", als der er sich ausgab. Er gründete schon einmal eine neonazistische Wehrsportgruppe.

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Argumente für die Schließung des "Collegium Humanum"

Neue Broschüre informiert über Zentrum der Holocaustleugner Die Veröffentlichung solle "über die braune Schulungsstätte informieren und zur Auseinandersetzung mit Antisemitismus und Holocaustleugnung beitragen", erklärte das Vlothoer Bündnis gegen das Collegium Humanum am 10. Mai. Zusammen mit der Bielefelder Initiative Antifa West und dem Verein Argumente und Kultur gegen Rechts ist das Bündnis Herausgeber der 32-seitigen Broschüre mit dem Titel ""Collegium Humanum" – Von der NS-Reichsleitung zum Zentrum der Holocaustleugner".

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Erneuter Neonazi-Angriff in Detmold

Mit Gullydeckeln und Steinen traktierten Neonazis in der Nacht vom 24. auf den 25. Juni die "Alte Pauline" in Detmold. Zahlreiche Scheiben des autonomen Kulturzentrum gingen zu Bruch. Eine ganze Reihe von Bedrohungen und Überfällen waren dem Angriff voraus gegangen.

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Vlothoer über Gemeinnützigkeit des Collegium Humanum empört

Behörden müssen mehr gegen Holocaustleugner tun Etwa 130 Vlothoer diskutierten am Freitag, dem 10. November über Maßnahmen gegen das Collegium Humanum. Zu der gut besuchten Veranstaltung im Weser-Gymnasium hatte das Vlothoer Bündnis eingeladen. Von den rund 25 Holocaustleugnern und Neonazis, die versuchten, in die Aula zu gelangen, wurden die meisten abgewiesen.

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"Collegium Humanum"

Zentrum für Neonazis: Die Geschichte der ``Heimvolkshochschule'' reicht zurück bis in den Nationalsozialismus. Der mittlerweile verstorbene Gründer, Werner Georg Haverbeck war schon 1929 Mitglied der Reichsleitung der NSDAP-Studentenschaft. 1933 berief ihn der ``Hitlerstellvertreter'' Rudolf Hess zum Leiter der ``Reichsmittelstelle für Volkstumsarbeit'', einer Großorganisation des NS-Regimes, die u.a. an der Organisation der Nürnberger Parteitage maßgeblich beteiligt war.

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Tanzen kann toll sein – aber nicht mit Nazis!

Am 14. März 2009 sollte es wieder so weit sein, im großen Saal des Bürgerhauses in Bad Oeynhausen-Rehme sollte der „9. Ostwestfälische Volkstanzball“ stattfinden. Eigentlich kein Thema für AntifaschistInnen. Da aber der Organisator der Veranstaltung, Gerd Rothe, ein ausgewiesener Nazi ist, der gerade im kulturell- religiösen Bereich aktiv ist, war der Ball doch von Interesse für AntifaschistInnen. Der Ball wurde jedoch am heutigen Tag abgesagt, zu wenig Menschen wollen mit dem Neonazi Rothe tanzen!

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Dem rechten Sound den Saft abdrehen - Kein Nazi-Hooligan-Konzert in Bielefeld!

Für den 21.03 2009 plant die Band "Kategorie C" zusammen mit der Gruppe Knock Out einen Auftritt in den Räumen des Motorrad Club Eagles an der Waagestraße in Bielefeld-Brake. Beide Bands sind eng mit der neonazistischen Szene verbunden. Würde das Konzert, welches an dem Fußballspiel Arminia Bielefeld - VfL Wolfsburg andockt, stattfinden, bedeutete dies einen wichtigen Erfolg für die rechte Szene und eine weitere Etablierung einer rechten Lebenswelt in Ostwestfalen. Daher fordern antifaschistische Gruppen aus Ostwestfalen alle Menschen auf, gegen das Konzert zu demonstrieren.

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