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"Freie Kameradschaften"

Bielefelder Neonazi Mehrheitsgesellschafter des Zentralversandes

Neonazis ehren Ernst von Salomon

Erneut Übergriffe durch Neonazis

Parteien der extremen Rechten

Wehrsport in westfälischen Wäldern

Rockmusik für's vierte Reich

Neonazikonzert fiel aus

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"Liedg(l)ut" - zwischen Neonazismus und bündischer Tradition

Burschenschaft Normannia-Nibelungen

Burschenschaftshaus bekommt Farbe

Faschistische Veranstaltung abgesagt

"Collegium Humanum"

Protest gegen Neonaziveranstaltung in Vlotho (update 1.5.03)

Rassistische und neonazistische Gewalt

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Naziszene OWL

"Freie Kameradschaften"

Hinter den scheinbar zufälligen Erscheinungen rechter Jugendkulturen verbergen sich zielgerichtete Aktivitäten und systematische Strukturen. In Ostwestfalen existiert ein weitverzweigtes Netzwerk von Gruppen, die für ihre jugendlichen Anhänger eine neonazistische Erlebniswelt schaffen.

Bielefelder Neonazi Mehrheitsgesellschafter des Zentralversandes

Bernd Stehmann ist Mehrheitsgesellschafter der "FSN Medien Zentralversand GmbH", die den gleichnamigen "Zentralversand" betreibt. Damit dürfte der Statthalter der "Freien Kameradschaften" in Bielefeld seinem Traum von einer hauptberuflichen Karriere als Neonazi einen Schritt näher gekommen sein.

Bei dem Versandgeschäft handelt es sich um den bundesweit zentralen Versand der "Freien Kameradschaften", dem wohl größten Netzwerk von Neonazigruppen in der Bundesrepublik.

Neonazis ehren Ernst von Salomon

Am Nachmittag des 23. November fand im Gebäudekomplex des Berghotel Quellental in Steinhagen eine neonazistische Veranstaltung statt. Rund 60 TeilnehmerInnen aus dem Spektrum der Freien Kameradschaften und der NPD besuchten einen Vortrag über den Freikorpskämpfer Ernst von Salomon.

Erneut Übergriffe durch Neonazis

Am Abend des 18. März versuchten Gruppen von Neonazis in Bielefeld Menschen anzugreifen, die sie offensichtlich für AntifaschistInnen hielten.

Parteien der extremen Rechten

"Nationale Kampfgemeinschaft"

Die Parteien der extremen Rechten sind in Ostwestfalen vergleichsweise schwach vertreten. Entgegen den Abgrenzungsritualen ihrer Parteispitzen arbeiten sie in der Region eng zusammen.

Wehrsport in westfälischen Wäldern

Die Gewaltfaszination der Neonazis findet ihren Ausdruck nicht nur in Musiktexten und martialischen Abbil-dungen. Immer wieder kam es in den umliegenden Wäldern auch zu Wehr-sportübungen. Bis 1995 simulierte das »Heimatschutzcorps Ostwestfalen« Ge-fechte im Wiehengebirge. Bei 13 Neo-Nazis, die sich auch »Leibstandarte Adolf Hitler« nannten, wurden Waffen und SS-Uniformen gefunden.

Rockmusik für's vierte Reich

Die Musikszene der Neonazis

Die Neonazis haben erkannt, dass Konzertveranstaltungen und Musik von Nazi-Bands gerade für Jugendliche ein idealer, vorerst unverbindlicher Einstieg in die Szene sein können. Die Übergänge zwischen Rechtsrock, Skinheadszene und organisierten Neonazis sind fließend. Die Organisationen der extremen Rechten verbreiten in diesem kulturellen Vorfeld ihre Weltanschauung und werben Nachwuchs an.

Neonazikonzert fiel aus

Weil der Wirt den Neonazis absagte, fiel ein Konzert mit der Band „Kategorie C“ am 22. März aus. Das geht aus der Internetseite der Band hervor. Zuvor hatten AntifaschistInnen interveniert.

darkwave

Faschistische Ästhetik, germanische Krieger: Der rechte Rand von Dark Wave und Black Metal

Dark Wave und Black Metal sind ganz unterschiedliche Jugendszenen. Gemeinsam sind ihnen die Einflussversuche von Neonazis. Bei Rechtsrock wird meist nur an die Musik einschlägiger Naziskin-Bands gedacht. Extrem rechte Inhalte sind jedoch auch in Teilen des Darkwave und des Black Metal vorhanden.

"Liedg(l)ut" - zwischen Neonazismus und bündischer Tradition

Im Oktober des Jahres 2000 fand im Vlothoer "Collegium Humanum" das erste "Tanz- und Musikfest der Zeitschrift 'wir selbst'" statt. Jetzt erschien eine CD dazu. Die Initiatoren um die nationalrevolutionäre Zeitschrift und neonazistische Liedermacher versuchen damit an bündische Traditionen und die fortschrittlichen Festivals auf der Burg Waldeck in den 60er und 70er Jahren anzuknüpfen. Dabei schrecken sie nicht einmal vor Vereinnahmung und Misbrauch von Gegnern des Nationalsozialismus aus den Reihen der bündischen Jugend zurück.

Burschenschaft Normannia-Nibelungen

Zwischen Neonazis und Karriere.

Im Haus der Burschenschaft gehen Neonazis ein und aus. Nach antifaschistischen Protesten haben sich die extrem rechten Verbindungsstudenten teilweise aus der Öffentlichkeit zurückgezogen.

Burschenschaftshaus bekommt Farbe

Einen "Farbbeutelanschlag" auf ihr Haus in der Schloßhofstraße 96 vermeldete die Burschenschaft Normannia-Nibelungen zu Bielefeld am 18. Mai 2003. "Ein politischer Hintergrund der Tat darf angenommen werden", heißt es in einer Erklärung der extrem rechts agierende Studentenverbindung. Allerdings: Die Burschen pflegen bundesweite und internationale Verbindungen ins neonazistische Spektrum.

Faschistische Veranstaltung abgesagt

Das Lippische Landesmuseum Detmold hat die Räumlichkeiten für eine Veranstaltung am 4. April 2003 gekündigt, nachdem der faschistische Hintergrund der Organisatoren durch einen Brief der Antifa West bekannt geworden ist. Zu der Veranstaltung waren Timo Kölling und die Gruppe Sagittarius angekündigt.

"Collegium Humanum"

Zentrum für Neonazis

Im ``Collegium Humanum'' in Vlotho wird eine Ideologie vermittelt, die den Neonazis auf der Straße zur Legitimation ihrer rassistischen Übergriffe dient.

Die Geschichte der ``Heimvolkshochschule'' reicht zurück bis in den Nationalsozialismus. Der mittlerweile verstorbene Gründer, Werner Georg Haverbeck war schon 1929 Mitglied der Reichsleitung der NSDAP-Studentenschaft. 1933 berief ihn der ``Hitlerstellvertreter'' Rudolf Hess zum Leiter der ``Reichsmittelstelle für Volkstumsarbeit'', einer Großorganisation des NS-Regimes, die u.a. an der Organisation der Nürnberger Parteitage maßgeblich beteiligt war.

Protest gegen Neonaziveranstaltung in Vlotho (update 1.5.03)

Rund 30 AntifaschistInnen protestierten am 11. April gegen eine Neonaziveranstaltung in Vlotho. Das Treffen fand im einschlägig bekannten Collegium Humanum statt.

Rassistische und neonazistische Gewalt

Fast jeden Tag begehen extreme Rechte und Neonazis in Ostwestfalen eine Straftat. Hintergrund ist eine Mischung aus Neonazipropaganda, Lifestyle und dem alltäglichen Rassismus in der ``Mitte der Gesellschaft''.

Verlag Burkhard Weecke

Kölle-Druck

Traditionsbetrieb der extremen Rechten

Auf der Webseite des Städtchens Preußisch Oldendorf findet sich unter den heimischen Betrieben auch die Firma Kölle Druck. Die Druckerei erledigte bislang zahlreiche Druckaufträge für die Nazi- und Neonaziszene. Zusammen mit der Deutschen Verlagsgesellschaft gehört sie zu den Traditionsbetrieben der extremen Rechten in der Bundesrepublik.

Braunzone