Das Collegium Humanum ist verboten aber nicht alle Köpfe der Hydra abgeschlagen
Am 07.05.2008 hat das Innenministerium den "den Verein 'Collegium Humanum' (CH) einschließlich seiner Teilorganisation 'Bauernhilfe e.V.' sowie den 'Verein zur Rehabilitierung der wegen Bestreitens des Holocaust Verfolgten' (VRBHV) verboten." Damit hat das Innenministerium endlich auf den seit Jahren von diversen Gruppen aus Zivilgesellschaft und Antifa aufgebauten Druck reagiert.
Der Verlust des Tagungszentrum in Vlotho wird die extreme Rechte in Ostwestfalen und auch weit darüber hinaus tatsächlich treffen. Leider ist jedoch das Verbot nur halbherzig. Wärend die offen auftretenden Holocaustleugner verboten wurden, blieb ein ebenfalls aus diesem Personenkreis initiierter Verein, der Verein "Gedächtnisstätte", unangetastet. In diesem präsentiert man sich auch nicht offen nationalsozialistisch, hier wird nicht der Holocaust geleugnet, sondern soll jenen Opfern des Zweiten Weltkriegs gedacht werden, die angeblich zumeist vergessen werden. Wer jetzt an Homosexuelle oder Sinti denkt, irrt freilich, denn hier geht es um die "deutschen Opfer", womit die "Vertriebenen" und die Opfer der Bombardierungen gemeint sind.
Wir dokumentieren hier zwei Artikel, welche uns von der Zeitschrift "Lotta - antifaschistische Zeitung aus NRW" zur Verfügung gestellt wurden. Die Textrechte liegen bei der Zeitschrift, bzw bei den Autoren. Die Internetpräsenz der Zeitschrift Lotta erreichen sie hier: http://projekte.free.de/lotta/
Haverbeck erneut zu Geldstrafe verurteilt